Orgelwettbewerb zum Bistumsjubiläum 2027

Das 200-jährige Jubiläum des Bistums Limburg soll als Ausdruck lebendiger Glaubensgeschichte begangen und gefeiert werden.

AUSSCHREIBUNG ORGEL-WETTBEWERB 2027

Zur Erreichung dieser Ziele setzt das Bistum auf eine Kombination aus zentralen und dezentralen Veranstaltungen, partizipativen Formaten wie Wettbewerben, Kunstprojekten und Social-Media-Kampagnen sowie die Nutzung bestehender Regelangebote, die auf das Jubiläum hin ausgerichtet werden.

Den Zielsetzungen des Bistumsjubiläums kommt der Orgelwettbewerb nach durch

  • die Förderung junger musikalischer Talente aus den Bistümern und der ökumenischen Nachbarschaft
  • eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der kirchenmusikalischen Ausbildung
  • öffentlichkeitswirksame kirchenmusikalische Nachwuchsförderung
  • allgemeine Darstellung des Engagements junger Menschen in der Kirchenmusik
  • die Einbeziehung des Publikums durch Auslobung eines Publikumspreises
  • die Sichtbarmachung des diözesanen und gemeindlichen Engagements im Bereich Orgelbau, in Orgelspiel und kirchenmusikalischen Diensten
  • öffentliche Ausstrahlung von Kirchenmusik in die Gesellschaft

Teilnahmeberechtigt beim Orgelwettbewerb sind Orgelschüler:innen und Studierende bis 27 Jahre (ab Jahrgang 2000), die im Bistum tätig sind oder sich in kirchenmusikalischer Ausbildung der Bistümer Limburg oder Mainz befinden.

Kategorien/Altersgruppen:
12-16 Jahre (Programmdauer bis zu 20 Minuten)
17-21 Jahre (Programmdauer bis zu 25 Minuten)
22-27 Jahre (Programmdauer mindestens 30 Minuten)

Durchführung des Wettbewerbs
In der Vorrunde wählen die Teilnehmenden ein Pflichtstück aus einer Werkliste aus. Zusätzlich ist der Vortrag eines selbstgewählten weiteren Literaturwerks gefordert.
In der Hauptrunde sind 3 Orgelwerke aus unterschiedlichen Epochen gefordert, davon ein Pflichtstück.

Austragungsorte:
Die Vorrunde findet in den fünf Regionen des Bistums Limburg und in den Nachbarschaftstädten im Bistum Mainz (Gießen, Offenbach, Mainz).
Die finale Hauptrunde ist in Bad Homburg, St. Marien (Klais 48 III/Ped. 2025) am 28.-29. Mai 2027 mit dem abschließenden Preisträgerkonzert am 30. Mai 2027 mit Vergabe des Publikumspreises.

Wettbewerbsbedingungen
Am Wettbewerb teilnehmen können Schüler und Studierende, die nach dem 31.12. 1999 geboren sind. Teilnahmeberechtigt sind junge Orgelschüler:innen und Studierende bis 27 Jahre
(ab Jahrgang 2000), die im Bistum tätig sind oder sich in kirchenmusikalischer Ausbildung der Bistümer Limburg oder Mainz befinden.

Anmeldung
Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis zu richten an die Diözesanstelle Kirchenmusik in Wiesbaden (kirchenmusik@bistumlimburg.de) unter Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und E-Mail-Adresse Beizufügen sind:

  • ein kurzer Lebenslauf und die musikalische Ausbildung bzw. Studiengang
  • die Angabe von eventuell verliehenen Wettbewerbspreisen oder Studienabschlüssen
  • und die Bekanntgabe der aus dem Wettbewerbsprogramm gewählten Werke für die Vorrunde.

Mit der Anmeldung ist die Teilnahmegebühr von € 50,00 zu entrichten. Nach Eingang der Teilnahmegebühr ist die Anmeldung gültig. Eine Rückerstattung der Teilnahmegebühr ist grundsätzlich nicht möglich.
Durch die Anmeldung erklären sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den Wettbewerbsbestimmungen einverstanden.

Anmeldeschluss: 31. Dezember 2026

Zeitplan des Wettbewerbs
Der Wettbewerb findet vom 1. März bis 30. Mai 2027 statt.
Der Wettbewerb wird in zwei Runden durchgeführt:

  1. Regionale Vorrunde (Frankfurt, Wetzlar/Gießen, Idstein, Bad Ems, Mainz, Neu-Isenburg) Jury-Besetzung aus den Regionalkantoren und einem Vertreter der Diözesanstelle Wiesbaden.
  2. Finalrunde (St. Marien, Bad Homburg)

Die Reihenfolge des Auftretens der Kandidaten bzw. Kandidatinnen in den jeweiligen Altersgruppen wird durch ein Losverfahren bestimmt. Das Wettbewerbsprogramm ist in selbstgewählter Reihenfolge entsprechend der Wettbewerbsausschreibung vorzutragen. Auswendigspiel wird nicht verlangt und wird nicht gesondert bewertet.

Jeder Teilnehmer bzw. jede Teilnehmerin am Wettbewerb hat die Möglichkeit, die festgelegten Werke auf der jeweiligen Orgel vorzubereiten. Übungszeit am Instrument des Wettbewerbs erhalten die Teilnehmenden sowohl an einem Tag vor der Wettbewerbsrunde (jeweils ca. 120 Minuten) als auch eine kurze Einspielzeit vor dem Wertungsspiel.
Registranten bzw. Registrantinnen werden vom Veranstalter gestellt oder selbst mitgebracht.
Den Kandidaten bzw. Kandidatinnen wird das Gesamtergebnis aus den Einzelbewertungen bekannt gegeben.
Für ausgeschiedene Kandidaten bzw. Kandidatinnen sind Gespräche mit den Juroren bzw. Jurorinnen vorgesehen.

Jeder Preisträger / jede Preisträgerin ist verpflichtet, beim Preisträger:innenkonzert unentgeltlich mitzuwirken und die von der Jury ausgewählten Werke zu spielen. Aufnahmen in Bild und Ton und Internetveröffentlichungen sind während des Wettbewerbs vorgesehen. Der Wettbewerbsveranstalter behält sich alle Rechte (einschließlich eventueller Aufnahmen und Wiedergaben in Ton und Bild) vor; eventuelle Ansprüche Dritter werden nicht anerkannt. Die Teilnehmenden anerkennen diese Regeln mit der Anmeldung zum Wettbewerb.

Wettbewerbs-Jury
In der Vorrunde besteht die Jury aus den zuständigen Regionalkantoren und einem Vertreter der Diözesanstelle Kirchenmusik (Vorsitz).
Die Jury der Hauptrunde:

  1. Diözesankirchenmusikdirektor Andreas Großmann (Vorsitzender)
  2. Domorganist Carsten Igelbrink
  3. Norbert Hoppermann, Ausbildungsreferent
  4. Prof. Stefan Viegelahn, Prof. für Orgelspiel an der HfMDK Frankfurt
  5. Prof. Hans-Jürgen Kaiser, Hochschule für Musik Mainz

Die Entscheidung über die Ergebnisse des Wettbewerbs wird ausschließlich von der Jury getroffen. Die von der Jury getroffenen Entscheidungen sind unwiderruflich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Beim Preisträgerkonzert wird ein Publikumspreis vergeben.

Die Preisträger werden zu weiteren Orgelkonzerten eingeladen.

Ende des Wettbewerbs
Alle Teilnehmer:innen erhalten eine Bestätigung ihrer Teilnahme am Wettbewerb. Die Preisträger:innen erhalten zudem eine Urkunde und haben das Recht, sich „Preisträger:in des Orgelwettbewerbs im Bistum Limburg 2027“ zu nennen.

Pflichtstücke zum Orgelwettbewerb

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